Österreichisches Mietrechtsgesetz (MRG)

Die meisten Mietwohnungen in Wien unterliegen dem österreichischen Mietrechtsgesetz (MRG). Das Mietrechtsgesetz legt u.a. fest, wie hoch der Mietzins für eine Wohnung maximal sein darf (je nach Kategorie). Es enthält auch Regelungen zu befristeten Verträgen. MieterInnen – vor allem wenn sie aus dem Ausland nach Wien kommen – wissen aber oft nicht, welchen Rechtsschutz das Mietrechtsgesetz bietet. In manchen Fällen nützen Vermieter diese Informationslücke leider zu ihrem Vorteil aus. Sie sind daher gut beraten, wenn Sie Ihren Vertrag vor der Unterschrift von einem Wohnungsexperten lesen lassen.

Mietvertrag (Mietvertrag)

Ein Mietvertrag ist ein mündlicher oder schriftlicher Vertrag zwischen einem Vermieter oder einer Vermieterin (das kann der Wohnungseigentümer oder der Hauptmieter sein) und einer wohnungssuchenden Person. Der Vertrag regelt die Art des Mietverhältnisses (z.B. privat oder geschäftlich), die Mietdauer und den Mietzins (Miete oder Mietzins). Im Mietrecht wird zwischen unbefristeten und befristeten Mietverträgen unterschieden:

Unbefristeter Mietvertrag (unbefristeter Mietvertrag)

Ein unbefristeter Mietvertrag ist zeitlich nicht begrenzt. Er ist so lange gültig, bis eine der Vertragsparteien den Vertrag kündigt. Die gesetzliche Mindestkündigungsfrist beträgt einen Monat, es können aber auch andere, längere Kündigungsfristen im Mietvertrag festgelegt werden. Die Kündigungsfrist beginnt mit dem Ende des Monats, in dem Sie Ihren Vermieter über Ihre Kündigung informieren. Der Vermieter darf einen unbefristeten Mietvertrag nur dann kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, der gesetzlich anerkannt ist, z. B. wenn Sie Ihre Miete nicht zahlen.

Befristeter Mietvertrag (befristeter Mietvertrag)

Die Mindestmietzeit eines befristeten Mietvertrages beträgt drei Jahre. Er kann schriftlich beliebig oft um eine bestimmte Dauer verlängert werden. Die Mindestdauer jeder weiteren Verlängerung des Vertrages beträgt ebenfalls drei Jahre. Eine Höchstdauer gibt es jedoch nicht, es sei denn, sie ist im Vertrag angegeben. Dennoch können Sie Ihren befristeten Mietvertrag rechtmäßig vor Ablauf der drei Jahre oder der im Vertrag vereinbarten Frist kündigen, wenn Sie dies wünschen. Vor Ablauf des ersten Jahres können Sie den Vertrag jedoch nicht kündigen. Denken Sie auch daran, dass Sie vertraglich an eine Kündigungsfrist von drei Monaten gebunden sind. Die Kündigungsfrist beginnt mit dem Ende des Monats, in dem Sie Ihren Vermieter über Ihre Kündigung informieren. Das heißt, Sie können frühestens zum Ende des 16. Monats aus einer Wohnung mit befristetem Mietvertrag ausziehen. Darüber hinaus unterscheidet der Anwalt Mietrecht auch zwischen zwei Arten von Mietverhältnissen, dem Hauptmietverhältnis und dem Untermietverhältnis:

Darüber hinaus unterscheidet das Mietrecht auch zwischen zwei Arten von Mietverhältnissen, der Hauptmiete und der Untermiete:

  1. Headlease (Hauptmiete)
  2. Sie mieten als Hauptmieter, wenn der Mietvertrag zwischen Ihnen (dem Wohnungssuchenden) und
  3. dem Eigentümer des Gebäudes, oder
  4. dem Eigentümer der Wohnung, oder
  5. dem Mieter oder Pächter des gesamten Gebäudes, oder
  6. der Person, die die Wohnung erwerben will und noch nicht im Grundbuch eingetragen ist. In diesem Fall sind Sie Hauptmieter/Hauptmieterin der Wohnung.

Untermiete (Untervermietung)

Sie wohnen zur Untermiete, wenn der Mietvertrag zwischen Ihnen (Wohnungssuchenden) und dem Hauptmieter abgeschlossen wurde. In diesem Fall sind Sie die Untermieterin oder der Untermieter der Wohnung. Geförderte Mietwohnungen dürfen vom Mieter nicht untervermietet werden.

Schutz vor ungerechtfertigter Räumung (Kündigungsschutz)

Der sogenannte Kündigungsschutz schützt den Mieter gesetzlich vor einer ungerechtfertigten Räumung durch den Vermieter oder die Vermieterin. Vermieter dürfen einen bestehenden Vertrag nur dann kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, der gesetzlich anerkannt ist.

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